Was ein Saugbaggereinsatz kostet
Abgerechnet wird nach Zeit. Diese Seite zeigt die Sätze, rechnet zwei Einsätze durch und nennt die Posten, die eine Rechnung bewegen.
Ein Saugbaggereinsatz wird nach Zeit abgerechnet. Daraus folgt der ganze Rest. Der Stundensatz trägt die Maschine samt Maschinist, die An- und Abfahrt läuft als eigene Position daneben, und alles, was auf der Baustelle Aufwand erzeugt, erscheint als zusätzliche Einsatzzeit statt als Zuschlag. Wer diese Mechanik kennt, kann eine Rechnung vorher überschlagen, statt sie hinterher nachzuvollziehen.
Unsere Richtwerte stehen weiter unten mit Zahlen, dazu zwei durchgerechnete Beispiele. Danach die fünf Angaben, mit denen aus einer Anfrage ein Angebot wird, das im Nachhinein trägt.
Unsere Richtwerte
Zwei Sätze tragen jede Kalkulation: einer für die Einsatzzeit, einer für die Fahrzeit. Alles andere ergibt sich daraus.
| Position | Umfang | Richtwert netto |
|---|---|---|
| Einsatzstunde inklusive Bedienpersonal | je Stunde Einsatzzeit vor Ort | 230,00 € |
| Halber Einsatztag | bis 4 Stunden Einsatzzeit | 980,00 € |
| Einsatztag | bei 8 Stunden Einsatzzeit | 1.800,00 € |
| Einsatzwoche | 5 Einsatztage à 8 Stunden | 8.500,00 € |
| An- und Abfahrt | je Stunde Fahrzeit, Hin- und Rückfahrt | 150,00 € |
| Entsorgung des Sauggutes | Deklaration und Verbleib beim Auftraggeber | eigener Posten Ihrer Kalkulation |
Es sind Richtwerte. Verbindlich werden sie, sobald wir die Baustelle kennen. Auf einer Kostenseite schlagen dabei zwei Größen am stärksten durch: die Einsatzdauer und die Entfernung. Zwischen einem freigeräumten Gehweg über Geestsand und einem Kreuzungspunkt im Marschklei mit vier Sparten liegen mehrere Stunden. Deshalb steht am Ende dieser Seite eine Liste mit fünf Angaben. Wer sie mitschickt, bekommt eine Zahl, die im Angebot stehen bleibt. Für Rückfragen erreichen Sie Martin Kuchenbecker unter 0173-2347419.
Warum nach Zeit und nicht nach Kubikmetern
Ein Kubikmeterpreis wäre für Sie bequemer, und genau deshalb wird er in diesem Verfahren selten angeboten. Wie viel Material in einer Stunde in den Behälter geht, entscheiden die Bodenart, der Wassergehalt, die Tiefe, die Länge des Saugschlauchs und die Frage, ob vorher gelockert werden muss. Ein rolliger Geestsand fließt dem Luftstrom entgegen. Verdichteter Klei muss erst aufgebrochen werden, bevor überhaupt etwas aufgenommen wird. Ein Mengenpreis müsste diese Spanne einpreisen und wäre damit ausgerechnet für die sauberen, einfachen Fälle zu teuer.
Die Zeitabrechnung dreht das um. Sie zahlen den Aufwand, der tatsächlich entsteht, und tragen dafür die Aufgabe, ihn vorher abzuschätzen. Jede Stunde, die auf der Baustelle verlorengeht, wird in der Rechnung sichtbar. Genau deshalb lohnt sich die Vorbereitung eines Einsatztages in barer Münze: Was am Vortag geklärt ist, steht am Einsatztag nicht als Wartezeit auf der Uhr.
Zweite Folge derselben Logik: Für Werkzeuge und Verfahrensschritte gibt es keine eigene Zuschlagsliste, weil sie alle in dieselbe Größe einlaufen. Muss fester Boden mit Druckluft vorgelockert werden, kostet das Zeit. Wird der Schlauch dreißig Meter weit verlegt, kostet auch das Zeit. Der Preis bewegt sich immer über die Einsatzzeit.
Stunde, halber Tag, Einsatztag, Woche
Der Stundensatz ist die Grundform und für kurze Termine die richtige. Ab 8 Stunden kehrt sich das um. Einzeln gerechnet wären 8 Stunden 1.840 Euro, der Einsatztag kostet 1.800 Euro. Wer einen vollen Tag plant, sollte ihn also auch als Tag beauftragen.
Der halbe Tag ist kein Rabatt, sondern ein Planungsblock. Er reserviert Vormittag oder Nachmittag samt Maschine und Maschinist, auch wenn die vier Stunden nicht voll ausgeschöpft werden. Für Termine, bei denen der Umfang erst vor Ort feststeht, trägt das weiter als eine Stundenschätzung, die niemand halten kann.
Die Einsatzwoche mit fünf Tagen liegt mit 8.500 Euro um 500 Euro unter fünf einzeln beauftragten Tagen. Der Unterschied entsteht an der Disposition, nicht am Stundensatz: Eine durchgehende Woche lässt sich planen, fünf verstreute Einzeltage nicht.
Der Tagessatz gilt für acht Stunden Einsatzzeit, nicht für acht Stunden Saugen. Anfahren der Stellfläche, Absichern, Schlauch verlegen, Einweisung durch Ihren Verantwortlichen, Umsetzen zum nächsten Punkt, Wartezeiten bis zur Freigabe: All das läuft in dieser Zeit mit. Wie viel davon Arbeit ist und wie viel Stillstand, entscheidet sich in der Woche vor dem Einsatz.
An- und Abfahrt: der Posten, der die Rechnung dreht
An- und Abfahrt rechnen wir nach Zeit ab, nicht nach Kilometern. Nur die Zeit bildet ab, was tatsächlich passiert: Ein Umweg über eine gesperrte Elbbrücke verlängert die Fahrt, die Luftlinie bleibt gleich. Bei 150 Euro je Stunde kostet jede Fahrminute 2,50 Euro, hin und zurück also 5,00 Euro je Minute Entfernung. Damit lässt sich jeder Einsatzort dieser Website direkt umrechnen.
Wir fahren ab Flughafenstraße 52a in 22335 Hamburg, Stadtteil Fuhlsbüttel. Nach Norderstedt sind das 12 Minuten je Richtung und damit 60 Euro An- und Abfahrt, nach Husum 107 Minuten und 535 Euro. Zwischen diesen beiden Werten liegt das gesamte Einsatzgebiet, mit Kilometern und Fahrminuten nachzulesen in den Einsatzgebieten.
Für die Kalkulation folgt daraus zweierlei. Bei einem Einsatztag fällt die Anfahrt kaum ins Gewicht: In Norderstedt sind es 3 Prozent des Tagessatzes. Bei einem Zweistundeneinsatz in Husum übersteigt sie die Arbeit sogar: 535 Euro Fahrt gegen 460 Euro Einsatzzeit. Solche Termine planen wir als Tagesmaßnahme, oder wir sagen Ihnen vorher, dass die Fahrt die Rechnung bestimmt.
Der Betrieb sitzt im Norden Hamburgs, und die A7 führt von dort ohne Unterbrechung nach Norden. Neumünster liegt 59 Kilometer entfernt, 44 Minuten je Richtung, macht 220 Euro An- und Abfahrt. Lüneburg liegt mit 65 Kilometern nur sechs Kilometer weiter und kostet 290 Euro, also 70 Euro mehr. Buxtehude liegt mit 46 Kilometern sogar näher als Neumünster und steht trotzdem mit 290 Euro auf der Rechnung. Die Differenz ist der Tunnel, und auf dieser Seite hat er einen Preis.
Ein halber Einsatztag in Norderstedt: 980 € zuzüglich 60 € An- und Abfahrt (12 Minuten je Richtung) = 1.040 € netto. Derselbe halbe Tag in Rendsburg: 980 € zuzüglich 335 € An- und Abfahrt (67 Minuten je Richtung) = 1.315 € netto. Gleiche Maschine, gleiche vier Stunden, gleicher Maschinist, und 275 Euro Unterschied. Das sind rund 26 Prozent auf die Gesamtsumme. Bei kurzen Einsätzen ist der Ort die zweitgrößte Stellschraube nach der Dauer.
Mehrere Einsatzpunkte auf einer Trasse
Der größte Hebel liegt nicht im Stundensatz, sondern in der Zahl der Arbeitsstellen je Einsatz. An- und Abfahrt hängt am Einsatztag, nicht an der Anzahl der Punkte. Ob an einem Tag ein Suchpunkt bedient wird oder fünf, gefahren wird einmal hin und einmal zurück. Für das Aufrüsten am Morgen gilt dasselbe.
Ein Einsatztag in Elmshorn (36 Minuten je Richtung): 1.800 € Tagessatz + 180 € An- und Abfahrt = 1.980 € netto. Werden an diesem Tag fünf Punkte derselben Trasse abgearbeitet, entfallen rechnerisch 36 € Anfahrt auf jeden Punkt. Dieselben fünf Punkte als getrennte Zweistundentermine: 460 € + 180 € je Termin, fünfmal, also 3.200 € netto. Die Differenz von 1.220 Euro hat zwei Ursachen: viermal zusätzlich hin und zurück fahren, und zehn Stunden Einsatzzeit statt acht, weil jeder einzelne Termin sein eigenes Aufrüsten braucht.
Wie viele Punkte tatsächlich auf einen Tag passen, entscheidet der Umfang je Punkt, und das lässt sich erst am Lageplan sagen. Die Richtung stimmt unabhängig davon: Ein einzelner Suchpunkt trägt Anfahrt und Rüstzeit allein, mehrere Punkte auf derselben Trasse teilen sie sich.
Für Tiefbauunternehmen hängt daran mehr als die Terminplanung. Wer die Kreuzungs- und Suchpunkte eines Bauabschnitts sammelt und als einen Tag abruft, statt dreimal für je zwei Stunden anzufahren, verändert die Rechnung stärker als jede Verhandlung über den Stundensatz. Wie sich das mit der Abrechnungsform verträgt und wann sich nach Zeit und wann nach Aufmaß rechnen lässt, steht unter Saugbagger als Nachunternehmerleistung im Tiefbau.
Sieben Posten, die in Angeboten untergehen
Die folgenden Punkte sind realer Aufwand, keine versteckten Aufschläge. Sie gehören ins Angebot, bevor sie entstehen, und nicht in einen Nachtrag.
1. Fahrzeit statt Kilometer
Weil die An- und Abfahrt nach Zeit abgerechnet wird, gehen Berufsverkehr, Umleitung und Baustellen auf dem Weg in den Posten ein. Kalkulationsgröße ist die Fahrzeit von unserem Standort in Hamburg zu Ihrer Arbeitsstelle, nicht die Entfernung auf der Karte. Im Kernradius unter einer Stunde liegen unter anderem Norderstedt mit 12 Minuten, Pinneberg mit 24, Elmshorn mit 36 und Itzehoe mit 44. Dort bleibt die Anfahrt auch bei einem kurzen Termin der kleinere Teil der Rechnung. Die Minutenwerte gelten für freie Fahrt; wer einen Einsatz südlich der Elbe auf den Berufsverkehr legt, bezahlt die Differenz in dieser Position mit.
2. Rüstzeit
Stellfläche prüfen, Fahrzeug absichern, Schlauch bis zur Arbeitsstelle verlegen, Einweisung durch Ihren Verantwortlichen. Diese Zeit fällt an, bevor der erste Kubikmeter im Behälter ist, und sie läuft in der Einsatzzeit mit. Je weiter die Arbeitsstelle von der befahrbaren Fläche entfernt liegt, desto länger dauert dieser Teil.
3. Wartezeit
Der einzige Posten, dem keine Leistung gegenübersteht. Eine fehlende Freigabe des Netzbetreibers, eine zugeparkte Zufahrt, niemand vor Ort, der entscheiden darf: Die Maschine steht, der Maschinist steht, die Zeit läuft. Fast alle diese Fälle lassen sich am Vortag abhaken, und genau darin liegt der wirtschaftliche Wert einer halben Stunde Vorbereitung.
4. Bodenart und Vorlockerung
Rollige Böden wie die Geestsande der Landesmitte nimmt der Luftstrom bereitwillig auf. Feste, verdichtete und bindige Böden müssen vorher gelockert werden. Der Luftstrom greift an einer geschlossenen, bindigen Oberfläche nicht an, solange deren Verbund zusammenhält; erst wenn er aufgebrochen ist, lässt sich das Material aufnehmen. Dieses Aufbrechen ist ein eigener Arbeitsgang vor dem Absaugen. Ab welcher Konsistenz vorgelockert werden muss, entscheidet sich am Material vor Ort. In der Rechnung erscheint die Vorlockerung als zusätzliche Einsatzzeit, nicht als Zuschlag. Deshalb steht die Bodenart in jeder unserer Rückfragen; mehr dazu unter Materialien und Böden.
5. Schlauchverlängerung
Wenn das Fahrzeug nicht bis an die Arbeitsstelle kommt, wird verlängert. Das erspart Umsetzen und Rangieren, kostet aber Zeit beim Verlegen und Leistung in der Strecke. Je länger und höher der Weg im Schlauch, desto mehr Druckdifferenz wird unterwegs verbraucht, bevor an der Saugkrone etwas ankommt; die Erklärung des Luftstromprinzips geht darauf im Detail ein. Beides schlägt sich in der Einsatzzeit nieder. Die Entfernung zwischen befahrbarer Fläche und Arbeitsstelle gehört deshalb in die Anfrage.
6. Verkehrssicherung und Genehmigungen
Absperrung, verkehrsrechtliche Anordnung und Halteverbot liegen üblicherweise beim Auftraggeber. Im Angebot für die Saugarbeiten tauchen sie deshalb gar nicht auf, in Ihrer Gesamtkalkulation aber sehr wohl. Dazu kommt die Erlaubnis für die Aufgrabung selbst: In Hamburg ist die Nutzung öffentlicher Wegeflächen nach § 19 Abs. 1 Hamburgisches Wegegesetz eine erlaubnispflichtige Sondernutzung, zuständig ist das jeweilige Bezirksamt, und die Aufgrabung gilt erst mit der Abnahme als abgeschlossen. In den anderen Gebieten gelten die jeweiligen Wege- und Straßengesetze. Welche Fristen die zuständige Stelle braucht, klären Sie besser vor der Terminzusage als danach.
7. Entsorgung des Sauggutes
Bei der Abrechnung ist das der häufigste Streitpunkt, deshalb steht die Antwort schon in der Tabelle oben. Wir fahren das Material zu der Abkippstelle, die Sie uns benennen. Deklaration, Nachweise und die Wahl der Annahmestelle laufen über Sie oder einen Entsorgungsfachbetrieb. Was das Material kostet, hängt an seiner Einstufung, und die steht erst nach der Deklaration fest. Kalkulieren Sie diesen Block getrennt und früh: Was mit dem Sauggut passiert, steht auf einer eigenen Seite.
Wie Sie eine tragfähige Anfrage stellen
Fünf Angaben genügen, damit aus einem Richtwert ein Angebot wird, das im Nachhinein trägt. Was Sie nicht sicher wissen, schreiben Sie bitte als unbekannt hinein. Eine offene Frage ist für die Kalkulation deutlich besser als eine Annahme, die sich am Einsatztag als falsch herausstellt.
- Einsatzort mit Adresse. Er bestimmt An- und Abfahrt und gibt uns einen ersten Hinweis auf den Untergrund. Marschklei an der Westküste verhält sich anders als Geestsand in der Landesmitte.
- Aufgabe und Umfang. Was soll freigelegt oder abgesaugt werden, auf welcher Länge oder Fläche, bis in welche Tiefe. Bei Leitungen: welche Sparte, wie viele Stränge, ob geortet und abgesteckt ist.
- Bodenart und bekannte Hindernisse. Bindiger Boden, Auffüllung, Bauschutt, Wurzelwerk, hoher Grundwasserstand. Danach entscheidet sich, wie viel Einsatzzeit für die Vorlockerung anzusetzen ist.
- Zufahrt, Aufstellfläche und Entfernung zur Arbeitsstelle. Ein Saugbagger ist ein schweres Nutzfahrzeug. Durchfahrtsbreite, lichte Höhe und zulässige Belastung bitte messen statt schätzen, dazu die Entfernung zwischen Stellplatz und Arbeitsstelle für die Schlauchlänge.
- Entsorgungsweg und Zeitrahmen. Wohin geht das Material, wer nimmt es an, wann soll gearbeitet werden. Feste Sperrzeiten oder Nachtfenster bitte gleich mit angeben.
Auf eine so ausgefüllte Anfrage bekommen Sie Sätze, die im Angebot halten, gelegentlich auch mit dem Hinweis, dass ein anderes Verfahren für Sie günstiger ist. Wann sich das Absaugen gegenüber Bagger und Handschachtung rechnet, steht in der Entscheidungshilfe zum Verfahrensvergleich. Was in unserer Leistung enthalten ist, auf der Seite Saugbagger mit Bedienpersonal mieten: Maschine und Maschinist kommen bei uns immer zusammen. Das Formular für die Anfrage finden Sie auf der Kontaktseite.
Aus dem Richtwert ein Angebot machen?
Nennen Sie uns Ort, Aufgabe, Bodenart, Zufahrt und Zeitraum. Je genauer diese fünf Angaben sind, desto genauer wird die Zahl, die Sie zurückbekommen.
Häufige Fragen
Was kostet ein Saugbaggereinsatz?
Als Richtwert: 1.800,00 Euro netto für einen Einsatztag mit acht Stunden Einsatzzeit, 980,00 Euro netto für einen halben Tag bis vier Stunden. Dazu kommt die An- und Abfahrt mit 150,00 Euro netto je Stunde Fahrzeit. Verbindlich wird die Zahl, sobald Umfang, Bodenart, Zufahrt und Entfernung geklärt sind. Zwischen einem freigeräumten Gehweg und einem Kreuzungspunkt mit vier Sparten liegen mehrere Stunden Einsatzzeit.
Was kostet ein Saugbagger pro Stunde?
230,00 Euro netto je Einsatzstunde inklusive Bedienpersonal; Maschine und Maschinist kommen bei uns immer zusammen. Der Stundensatz allein sagt allerdings wenig über die Rechnung. Ab 8 Stunden ist der Tagessatz die günstigere Form, und die An- und Abfahrt läuft in jedem Fall als eigene Position daneben.
Gibt es einen Tagessatz für Saugbaggerarbeiten?
Ja, und für ganze Einsatztage ist er die übliche Form: 1.800,00 Euro netto bei acht Stunden Einsatzzeit. Für fünf zusammenhängende Tage nennen wir 8.500,00 Euro netto. Wichtig ist die Lesart: Der Tagessatz gilt für Einsatzzeit, nicht für reine Saugzeit. Rüsten, Umsetzen und Wartezeiten laufen darin mit.
Wie hoch sind die An- und Abfahrtskosten?
150,00 Euro netto je Stunde Fahrzeit, hin und zurück gerechnet, also 5,00 Euro je Minute einfacher Entfernung. Für Norderstedt mit 12 Minuten je Richtung sind das 60,00 Euro, für Rendsburg mit 67 Minuten 335,00 Euro, für Husum mit 107 Minuten 535,00 Euro. Kilometer und Fahrminuten für das gesamte Gebiet stehen in den Einsatzgebieten.
Rechnen Sie nach Kubikmetern abgesaugtem Material?
Wir rechnen nach Zeit. Der Grund ist technisch: Wie viele Kubikmeter in einer Stunde aufgenommen werden, entscheiden Bodenart, Wassergehalt, Tiefe, Schlauchlänge und Vorlockerungsbedarf. Ein Kubikmeterpreis müsste diese Spanne einpreisen und wäre damit ausgerechnet für die sauberen, einfachen Fälle zu teuer.
Gibt es eine Mindestabnahme?
Was für Ihren Termin gilt, steht im Angebot. Unabhängig davon bleibt die Rechenregel: Bei kurzen Einsätzen in großer Entfernung wiegt die An- und Abfahrt schwerer als die Arbeit. Zwei Stunden Einsatzzeit in Husum kosten 460,00 Euro, die Fahrt dorthin 535,00 Euro. In so einem Fall sagen wir Ihnen das vorher und schlagen eine Tagesmaßnahme vor, auf die sich mehrere Punkte legen lassen.
Wird es günstiger, wenn mehrere Stellen an einem Tag abgearbeitet werden?
Ja, und zwar deutlich. An- und Abfahrt fällt je Einsatztag an, nicht je Arbeitsstelle, und das Aufrüsten am Morgen ebenso. Ein Einsatztag in Elmshorn kostet 1.980,00 Euro netto einschließlich Fahrt; fünf getrennte Zweistundentermine an derselben Trasse kämen auf 3.200,00 Euro netto. Wie viele Punkte auf einen Tag passen, entscheidet der Umfang je Punkt und klärt sich am Lageplan. Für Ihre Anfrage heißt das: Anzahl und Abstand der Stellen gehören mit hinein. Mehrere Punkte, ein Einsatztag.
Fallen bei mehrtägigen Einsätzen Übernachtungs- oder Auslösekosten an?
Im Kernradius unter einer Stunde, von Norderstedt und Pinneberg über Elmshorn und Buxtehude bis Itzehoe und Neumünster, stellt sich die Frage nicht, weil abends zurückgefahren wird. Bei mehrtägigen Maßnahmen im nördlichen Landesteil um Schleswig und Flensburg kann sie sich stellen; nach Flensburg sind es 96 Minuten je Richtung. Sollte ein solcher Posten anfallen, weisen wir ihn im Angebot aus und nicht erst in der Rechnung.
Ist die Entsorgung des Sauggutes im Preis enthalten?
Die Entsorgung läuft über Sie oder einen Entsorgungsfachbetrieb. Wir führen die Saugarbeiten aus und fahren das Material zu der Abkippstelle, die Sie uns benennen; Deklaration und Nachweise gehören zu diesem getrennten Posten. Je nach Einstufung des Materials kann er erheblich sein und gehört deshalb früh in Ihre Kalkulation. Was mit dem Sauggut passiert.