Saugbagger in Neumünster

59 Kilometer über die A7, rund 44 Minuten – gut im Kernradius. Schwerpunkt hier: Arbeiten auf Gewerbeflächen im laufenden Betrieb.

Ab Hamburg: 59,3 km · ca. 44 Min. Route: A7 Richtung Norden Bedienpersonal: inklusive
Einsatz anfragen +49 (0)40 53299309 Ansprechpartner: Martin Kuchenbecker · mobil 0173-2347419
Anfahrt und Radius

Nach Norden, ohne Elbquerung

Von der Flughafenstraße 52a in Hamburg-Fuhlsbüttel bis ins Zentrum von Neumünster rechnet das Routing rund 59 Kilometer und ca. 44 Minuten, freie Fahrt ohne Verkehr. Die Strecke läuft über die A7 nach Norden, dieselbe Achse, über die wir Elmshorn, Itzehoe, Neumünster, Rendsburg, Flensburg anfahren. Zwei Punkte sind daran für den Termin wichtig. Erstens fällt die Elbquerung weg, die jede Fahrt nach Süden und Westen bestimmt. Zweitens ist der sechsstreifige Ausbau der A7 in Schleswig-Holstein abgeschlossen; auf dem schleswig-holsteinischen Abschnitt läuft also kein Ausbauvorhaben mehr.

Was das wert ist, lässt sich an zwei Zielen südlich der Elbe nachrechnen. Lüneburg liegt bei rund 65 Kilometern, also sechs Kilometer weiter als Neumünster, braucht aber ca. 58 statt 44 Minuten, also vierzehn Minuten mehr für sechs Kilometer. Buxtehude liegt mit rund 46 Kilometern näher als Neumünster und dauert mit ca. 58 Minuten trotzdem vierzehn Minuten länger. Beides ist die Elbquerung, nicht die Entfernung. Von unserem Standort im Norden der Stadt aus ist der Weg nach Mittelholstein der kürzere, obwohl er über die Landesgrenze führt.

Mit ca. 44 Minuten liegt Neumünster gut im Kernradius. Dieselbe Fahrzeit steht auf der A23 für Itzehoe, das mit rund 57 Kilometern sogar ein Stück näher liegt. Erst weiter nördlich kippt es in den erweiterten Radius: Kiel steht bei rund 91 Kilometern und ca. 61 Minuten, Rendsburg auf derselben Achse bei rund 99 Kilometern und ca. 67 Minuten. Ein Halbtagestermin in Neumünster trägt An- und Abfahrt noch, dort oben trägt ihn nur ein voller Einsatztag. Mittelholstein und die angrenzenden Kreise fahren wir ebenfalls ab Hamburg an.

Neumünster59,3 km · ca. 44 Min.
Itzehoe56,5 km · ca. 44 Min.
Bad Segeberg43,6 km · ca. 52 Min.
Kiel91,0 km · ca. 61 Min.
Rendsburg99,2 km · ca. 67 Min.
Lüneburg65,2 km · ca. 58 Min.

Gerechnet per OSRM-Routing auf OpenStreetMap-Daten, ab der Flughafenstraße 52a in Hamburg-Fuhlsbüttel bis zum jeweiligen Stadtzentrum, freie Fahrt ohne Verkehr; daher das „ca.“ vor jeder Zahl. Ihre Baustelle liegt selten im Stadtzentrum, und im Berufsverkehr kommen auf der A7 Minuten hinzu. Wir rechnen die Anfahrt deshalb für Ihre konkrete Adresse nach.

Schwerpunkt

Graben, während die Halle in Betrieb bleibt

Auf Betriebs- und Gewerbeflächen ist die Ausgangslage eine andere als in einer Wohnstraße: Der Arbeitsbereich ist der Streifen zwischen zwei Hallen oder die Fläche, über die Sattelzüge rangieren, und beides soll nutzbar bleiben. Wie dicht die Leitungen dort liegen und wie alt sie sind, steht in Ihren Unterlagen.

Zufahrt, Standplatz und Traglast vor der Anfahrt

Ein Saugbagger ist ein schweres Nutzfahrzeug. Auf einem Werksgelände entscheiden Torbreiten, Höhenbegrenzungen, Kranbahnen, Rangierradien und die zulässige Achslast befestigter Flächen darüber, ob wir überhaupt an die Arbeitsstelle herankommen. Diese Punkte klären wir vor der Anfahrt. Was das Fahrzeug an Platz und Traglast braucht, steht unter Maschine und Technik.

Werksnetz ist nicht gleich öffentliches Netz

Für öffentliche Leitungen holen Sie eine Auskunft beim Netzbetreiber ein: bei Strom und Gas in Schleswig-Holstein weitgehend die Schleswig-Holstein Netz, beim Trinkwasser je nach Zuständigkeit der örtliche Versorger; in Neumünster sitzt etwa die Holsteiner Wasser GmbH. Für innerbetriebliche Netze hinter dem Werkstor gibt es diese Auskunftsstelle nicht. Dort zählt allein, was in Ihren eigenen Unterlagen steht. Aus ihnen und aus der abgesteckten Achse ergibt sich die Trasse, entlang derer wir freilegen. Bleibt sie unklar, geht eine Suchschachtung voraus.

Der Schlauch geht dahin, wo das Fahrzeug nicht hinkommt

Gearbeitet wird über den Saugschlauch. Das Fahrzeug bleibt auf befestigter Fläche stehen, während im Hallenzwischenraum, an der Rampe oder an einer Zuwegung freigelegt wird. Der Staplerverkehr läuft weiter, die Rangierfläche bleibt ohne Fahrspuren. Schlauchführung über Fahrwege und Absperrung stimmen wir vorher mit Ihnen ab; die innerbetriebliche Verkehrsführung bleibt beim Betreiber.

Der Aushub bleibt im Behälter

Die DGUV nennt das ausdrücklich als Vorteil des Verfahrens: Der Platzbedarf sinkt, weil das abgetragene Material direkt im Saugbagger gelagert wird. Auf einem Betriebshof ist das häufig der praktische Punkt. Ein Erdhaufen neben der Laderampe belegt eine Fläche, die dort gebraucht wird.

Der Regelwerksbezug

Die DGUV Information 203-017 „Schutzmaßnahmen bei Erdarbeiten in der Nähe erdverlegter Kabel und Rohrleitungen“ (Ausgabe Februar 2019) lässt maschinellen Aushub bis maximal 30 cm oberhalb oder seitlich der Leitung zu; darunter bleiben Handschachtung oder Absaugen. Sie gilt nach ihrem Anwendungsbereich für Erdarbeiten auf öffentlichen wie auf privaten Flächen, hinter dem Werkstor also genauso. Ausdrücklich empfohlen werden Saugbagger dort für den innerstädtischen Bereich; dass auf einem Betriebsgelände dieselben Gründe gelten, ist unsere Auslegung, nicht der Wortlaut.

Untergrund

Der Boden ist die Unbekannte im Einsatztag

Schleswig-Holstein gliedert sich bodenkundlich in drei Naturräume: Marsch im Westen, Geest in der Mitte und östliches Hügelland im Osten. Diese Gliederung beschreibt Landschaften. Welche Bodenart auf Ihrer Fläche in Neumünster tatsächlich ansteht, folgt daraus nicht; sie ergibt sich aus dem Bodengutachten, aus den Homogenbereichen der Ausschreibung oder aus der Erkundung vor Ort. Sie entscheidet über die Abtragsleistung je Stunde und damit über die Dauer des Einsatzes.

Was den Unterschied im Einsatz ausmacht, ist dagegen klar zu benennen. Rollige, nicht bindige Sande gehören zu dem, was ein Saugbagger am schnellsten aufnimmt. Bindige Böden – Lehm, Ton, verdichtete Auffüllung – müssen nach unserer Erfahrung häufig erst mit Druckluft gelockert werden, bevor sie durch den Schlauch gehen; der Hersteller belegt diese Grenze über sein Lockerungszubehör selbst. Ab welchem Tonanteil das nötig wird, steht in keiner Norm. Wir schätzen es aus den Unterlagen vorab und korrigieren am ersten Schlitz.

Wonach wir fragen

Die Bodenklasse gibt es seit dem VOB/C-Ergänzungsband vom August 2015 nicht mehr; an ihre Stelle ist in der ATV DIN 18300 der Homogenbereich getreten. Wir fragen deshalb nach dem Bodengutachten, nach den Homogenbereichen der Ausschreibung oder wenigstens danach, was der Bagger beim letzten Mal an dieser Stelle vorgefunden hat. Auf gewachsenen Gewerbeflächen kommen Auffüllungen und alte Fundamentreste dazu, teilweise so verdichtet, dass sie sich wie bindiger Boden verhalten. Entschieden wird das am Objekt.

An wen sich das richtet

Wer uns in der Landesmitte beauftragt

Tiefbau- und Leitungsbauunternehmen, die im Bestand arbeiten und den heiklen Abschnitt abgeben wollen. Netzbetreiber und Versorger bei Kreuzungspunkten und Hausanschlüssen. Industrie- und Logistikbetriebe mit eigenem Werksnetz. Kommunale Bauämter und Bauhöfe.

Wie viele solcher Betriebe in Mittelholstein sitzen, lässt sich nicht belastbar beziffern: Die amtliche Statistik zum Bauhauptgewerbe erfasst ausschließlich Betriebe rechtlicher Einheiten mit 20 und mehr tätigen Personen und wird landesweit ausgewiesen; gerade die kleinen Tiefbaubetriebe fehlen darin. Für alle gilt dasselbe Angebot. Wir kommen mit Maschine und eigenem Maschinisten und führen ausschließlich Saugbaggerarbeiten aus. Was dabei in der Leistung enthalten ist.

Wer was übernimmt

Wir legen den Abschnitt frei und übergeben ihn. Wiederverfüllung, Verdichtung und Oberflächenschluss übernimmt Ihre Kolonne; Verkehrssicherung und das Schneiden gebundener Decken die Gewerke, die dafür eingerichtet sind. Das Sauggut geht dorthin, wo Sie es haben wollen: Container auf dem Hof, Miete neben der Fläche oder zurück in den Graben. Deklaration und Verbleib laufen über den Auftraggeber.

Einsatz in Neumünster anfragen

Ort, Leitungsart, Tiefe und Zeitraum genügen für eine erste Einschätzung. Je genauer die Angaben, desto genauer fällt sie aus.

Häufige Fragen

Wie lange brauchen Sie von Hamburg nach Neumünster?

Wir rechnen mit 59,3 km · ca. 44 Min. über die A7 nach Norden, gemessen ab der Flughafenstraße 52a in Hamburg-Fuhlsbüttel bis zum Stadtzentrum und ohne Verkehr. Liegt Ihre Baustelle in einem Gewerbegebiet nahe der Autobahn, sind wir eher früher da; im Berufsverkehr eher später.

Können Sie arbeiten, während unser Betrieb weiterläuft?

In der Regel ja, dafür ist das Verfahren gut geeignet. Was wir dafür von Ihnen brauchen: eine Einweisung, einen Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis auf dem Gelände, die Freigabe der Stellfläche und die Abstimmung, welche Fahrwege während der Arbeiten gesperrt sind. Ohne diese Punkte wird aus dem Einsatztag ein Wartetag. Wir gehen diese Punkte vor dem Termin mit Ihnen durch.

Für unser Werksgelände gibt es keine brauchbaren Bestandspläne. Was dann?

Das ist der Normalfall bei über Jahrzehnte gewachsenen Netzen. Üblich ist dann eine Suchschachtung: Wir öffnen an definierten Punkten, klären Lage und Tiefe und arbeiten uns von dort weiter. Die DGUV nennt den Verzicht auf Suchschachtungen ausdrücklich als typische Schadensursache. Trassenwarnbänder liegen zwar meist 20 bis 40 cm über der Leitung, schützen aber nicht gegen mechanische Beschädigung. Zur Suchschachtung.

Welchen Boden erwarten Sie in Neumünster?

Vorab lässt sich das nicht seriös bestimmen. Aus der naturräumlichen Gliederung Schleswig-Holsteins folgt nichts über ein einzelnes Grundstück, und auf Gewerbeflächen liegen Auffüllungen und Fundamentreste im Weg. Verwertbar ist für uns, was in Bodengutachten und Homogenbereichen steht; Bodenklassen nach DIN 18300 gibt es seit 2015 nicht mehr. Bindige Böden brauchen erfahrungsgemäß eine Vorlockerung mit Druckluft, rollige Sande gehen direkt durch den Schlauch. Welcher Fall bei Ihnen vorliegt, klären wir anhand Ihrer Unterlagen. Materialien und Böden im Detail.

Arbeiten Sie auch im Gleisbereich?

Arbeiten im Gleisbereich verlangen eigene Zulassungen und Sicherungsposten; diesen Abschnitt vergeben Sie an eine dafür zugelassene Fachfirma. Unmittelbar daneben, auf dem Betriebsgelände oder am Gleisanschluss, arbeiten wir, solange der Betreiber die Abgrenzung zum Gleisbereich vorgibt.

Fahren Sie auch ins Umland, etwa nach Itzehoe oder Bad Segeberg?

Ja. Gerechnet wird die Anfahrt auch dann ab Hamburg, wie bei jedem anderen Ziel. Nach Itzehoe sind es rund 57 Kilometer und ca. 44 Minuten über die A23, nach Bad Segeberg rund 44 Kilometer und ca. 52 Minuten. Itzehoe kostet damit dieselbe Fahrzeit wie Neumünster, Bad Segeberg ist die kürzere Strecke und braucht trotzdem acht Minuten länger. Auf dem Weg nach Neumünster liegt keiner der beiden Orte. Mehrere Punkte in Mittelholstein bündeln wir deshalb zu einem Einsatz, statt jede Fläche einzeln anzufahren. Richtwerte und Abrechnungseinheiten.

Wie kurzfristig können Sie anfangen?

Das entscheidet die Auslastung. Eine Maschine, die auf einer laufenden Maßnahme steht, bleibt dort bis zu deren Ende gebunden; die kurzen 44 Fahrminuten nach Neumünster ändern daran nichts. Nennen Sie uns den Zeitraum, in dem der Abschnitt offen sein darf, dann halten wir ihn gegen die laufende Planung. Telefonisch erreichen Sie Martin Kuchenbecker unter 0173-2347419. Kurzfristeinsatz und Havarie.